Barmbek blüht - Stadtteilseite Barmbek

Barmbek-Nord Stadtteilinfos - Pläne - Aktionen

Stadtteilentwicklung

Überblick

Zurzeit gibt es drei große Themen der Stadtteilentwicklung in Barmbek-Nord:

• Neue Wohngebiete

• Fördergebiete

• Bahn, Straßen, Wege

Barmbek-Nord ist ein attraktives Wohngebiet: es ist nicht sehr weit von der City weg, der Stadtpark ist in der Nähe, in der Fuhle kann man den täglichen Bedarf gut decken, ohne das Auto in Anspruch zu nehmen.

Zwar gibt es (noch) wenige U-Bahn-Stationen im Stadtteil, aber S-Bahn und ein dichtes Busnetz mit hoher Frequenz bieten gute Alternativen, um schnell weg oder her zu kommen. Fritz Schumacher, der große Teile des Stadtteils in den Zwanziger Jahren „auf die grüne Wiese“ plante, hat seine Sache gut gemacht: Die Mischung aus nicht zu hohen Backstein- Bauten und viel Grün funktioniert auch 90 Jahre später noch. Barmbek-Nord steht für ein entspanntes Wohnen.

Die damaligen Familien-Wohnungen sind heute relativ klein. Der Stadtteil hat überdurchschnittlich viele kleine Haushalte (ein bis zwei Personen). Nachdem der Stadtteil lange Jahre nicht groß verändert wurde, ist er seit 2000 in starke Bewegung geraten. Viele Häuser werden saniert, Verkehrswege werden umgestaltet, ganze Wohnquartiere entstehen neu.

Verdrängung von hier Wohnenden im großen Maßstab findet bisher nicht statt. Die Investoren bebauen Flächen, die bisher nicht oder anders (v.a. als Schrebergärten) genutzt wurden.

Barmbek-Nord beteiligt sich interessiert und engagiert an der eigenen Entwicklung. Veranstaltungen zu neuen Baumaßnahmen finden einige Beachtung. Der Sanierungsbeirat und der Stadtteilrat vertiefen sich in die einzelnen Projekte oder Themen. Diese Webseite bemüht sich, auf dem Stand der aktuellen Entwicklung zu sein und Informationen oder Informationsquellen zur Verfügung zu stellen.

 

Wohngebiete

Neue Wohngebiete, die im Stadtteil oder in unmittelbarer Nähe entstehen oder entstanden sind:

• Pergolenviertel

• Dieselstraße

• Stadtpark Quartier

• Quartier 21

Das geplante Pergolenviertel ist „gefühltes Barmbek-Nord“. Es liegt es zwar in Winterhude, ist aber nicht wirklich an diesen Stadtteil angebunden.

Das geplante Pergolenviertel ist „gefühltes Barmbek-Nord“. Es liegt es zwar in Winterhude, ist aber nicht wirklich an diesen Stadtteil angebunden. Die Menschen, die dort wohnen werden, werden sich voraussichtlich zu den Einkaufs-, Freizeit- und Nahverkehrsangeboten in Barmbek-Nord hin orientieren.

Für das zurzeit entstehende Viertel gibt es eine Homepage mit aktuellen Informationen: www.forum-pergolenviertel.de/

Es gibt auch Stimmen, die die Maßnahme kritisieren. Hier die Seite der Initiative Eden für jeden: http://www.eden-fuer-jeden.de

Das in Vorbereitung befindliche Viertel Dieselstraße liegt mitten in Barmbek-Nord, dort, wo heute noch der Opernfundus, vormals Schiffsbauversuchsanstalt steht.

Das in Vorbereitung befindliche Viertel Dieselstraße liegt mitten in Barmbek-Nord, dort, wo heute noch der Opernfundus, vormals Schiffsbauversuchsanstalt steht. Hier entstehen 650 bis 700 Wohnungen entstehen.

Auch die Entwickler dieses Gebiets haben eine Internet-Seite eingerichtet: http://www.ausguck-barmbek.de/

Und auch hier gibt es eine Opposition: http://rettet-mein-barmbek.limacity.de/initiative.php

Das Stadtpark Quartier (auch: Alter Güterbahnhof) ist wieder eigentlich Winterhude, aber – wie das Pergolenviertel – auch viel näher an der Fuhle als am Winterhuder Markt.

Das Stadtpark Quartier (auch: Alter Güterbahnhof) ist wieder eigentlich Winterhude, aber – wie das Pergolenviertel – auch viel näher an der Fuhle als am Winterhuder Markt. Der Bau dieses Viertels ist – nach sehr langen Verzögerungen und Pausen – nun fast abgeschlossen.

Der Bezirk liefert Fakten und Hintergründe der Planung: http://www.hamburg.de/hamburgnord/navigation/4627038/altergueterbahnhofbarmbekstadtparkquartier/

Über das Leben im Quartier informiert eine Facebook-Seite von Bewohnern, die aber leider nur für Kunden von Facebook voll zugänglich ist: https://de-de. facebook.com/stadtparkquartier (Man kann aber luschern!)

Das Quartier 21 ist als Bauprojekt abgeschlossen. Hier wurde das Gelände des historische Allgemeinen Krankenhauses Barmbek zum Wohnen umgerüstet

Das Quartier 21 ist als Bauprojekt abgeschlossen. Hier wurde das Gelände des historische Allgemeinen Krankenhauses Barmbek zum Wohnen umgerüstet, zum Teil durch Neubauten, zum großen Teil aber durch den behutsamen Umbau der alten Klinik-Gebäude.

Auskünfte zum Bauprojekt gibt die Seite der Entwickler http://www.hamburgteam.com/projekte/quartier-21/

Wie es sich dort lebt, stellt die Seite des Quartiersvereins dar: http://quartier21.net/

 

Fördergebiete

in denen Bezirk und Stadt die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um den Stadtteil für Bewohner und für Investoren attraktiver zu gestalten.

Das geplante Pergolenviertel ist „gefühltes Barmbek-Nord“. Es liegt es zwar in Winterhude, ist aber nicht wirklich an diesen Stadtteil angebunden.

Der Abschluss des Sanierungsgebiet südliche Fuhle (Beginn 2006), das ungefähr vom Osterbekkanal bis zur U-Bahnbrücke bei Jim Block reicht, ist nun in Sicht. Thema ist die Stärkung der südlichen Fuhle als Einkaufs- und Freizeit-Zentrum im Bezirk.

Stadtteilkarte Snierung Barmbek Pläne des Sanierungsgebiets: Wenn Sie auf den kleinen Plan klicken, öffnet sich eine 3 MB (!) große Datei, die Sie mit Ihrem Acrobat-Reader oder einem ähnlichen Programm betrachten können. Wenn Sie hier klicken, können Sie die Karte in einer erheblich schlechteren Auflösung (594 KB), aber in handlicherer Größe herunterladen.

Der Sanierungsträger BIG-Städtebau hat für das Gebiet eine eigene Webseite geschaltet: http://barmbek-baut.de

Dort gibt es Informationen über

• Das Konzept
• Aktuelle Projekte
• Eine Sammlung von Presseberichten
• Kontakte zum Sanierungsträger
• Die bisherigen Ausgaben der Stadtteilzeitung des Sanierungsträgers

Die Seite bezieht sich trotz des Namens nicht auf Barmbek oder Barmbek-Nord, sondern beschränkt sich auf das Sanierungsgebiet.

Das Landesfinanzierte Fördergebiet Langenfort in der Umgebung des ehemaligen Krankenhauses wurde 2014 abgeschlossen.
Seine Motto war „Räume schaffen für jung und alt“.

Das Landesfinanzierte Fördergebiet Langenfort in der Umgebung des ehemaligen Krankenhauses wurde 2014 abgeschlossen. Seine Motto war „Räume schaffen für jung und alt“, dementsprechend standen Grünanlagen, Spielplätze, Barrierefreiheit von Wegen, aber auch die Verbesserung öffentlicher Einrichtungen im Vordergrund.

Hier finden Sie eine Darstellung der einzelnen Projekte und die Protokolle des Gebietsbeirats. Mitglieder des Gebietsbeirats gründeten nach Abschluss des Gebiets den StadtTeilRat Barmbek-Nord

Ein Teil von Barmbek-Nord ist Landesfinanziertes Fördergebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung. Ein Fördergebiet ist ein klar umrissenes Gebiet, in dem über einige Jahre hinweg konkrete Themen bearbeitet werden. Dies geschieht mit sogenannten "Maßnahmen", die zur Verbesserung des Gebiets beitragen sollen. Sie finden hier zunächst die Kontaktdaten der Gebietsbetreuung, die für Ihre Fragen offen ist und den aktuellsten Stand hat. Download Plan des Gebiets mit den Maßnahmen.

 

Bahn, Straßen, Wege

Als Wohn-Stadtteil ist Barmbek-Nord stark auf seine Nahverkehrsverbindungen angewiesen.

Die Pläne zur U-Bahnlinie 5 , die durch Barmbek-Nord führen soll, sind noch vage. Wegen ihrer Wichtigkeit skizzieren wir sie hier schon mal.





Hinweis der Hochbahn zu weiteren Probebohrungen (Januar 2017)

Die Pläne zur U-Bahnlinie 5 , die durch Barmbek-Nord führen soll, sind noch vage. Wegen ihrer Wichtigkeit skizzieren wir sie hier schon mal.

Die Hamburger Hochbahn hat im Dezember 2015 den Streckenverlauf des ersten Teilstücks der geplanten U5-Linie festgelegt.

Die Bahnhöfe sind

• Bramfeld Mitte (Dorfplatz, Marktplatz oder Bramfelder Chaussee)
• Steilshoop (Schreyerring oder Gründgensstraße)
• Hartzloh
• Rübenkamp
• Sengelmannstraße
• New-York-Ring

Geplanter Baubeginn dieses Teilstücks: 2021
Geplanter Beginn des Betriebs: 2026
Der weitere Verlauf der U5 ist noch nicht so klar.
Sie soll durch die Innenstadt fahren (Winterhude, Uhlenhorst, Hauptbahnhof, Jungfernstieg, Hoheluft, Eimsbüttel), ab da gibt es noch zwei Varianten:
• Eimsbüttel-Nord, Hagenbeck, Stellingen,Volkspark-Arenen, Lurup, Osdorfer Born oder • Eimsbüttel-Zentrum, Diebsteich, Bahrenfeld, Volkspark-Arenen, Lurup, Osdorfer Born Und wann?

Innenstadt-Abschnitt: Baubeginn: 2025 Erster Zug 2033
Westliches Drittel: Baubeginn: 2027 Erster Zug 2033

Stand Juni 2016

Eine beim Barmbeker Ratschlag gehaltene Präsentation der Hamburger Hochbahn kann hier herunter geladen werden Download

Weitere Infos gibt Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn- Linie_5_(Hamburg

Die Bauarbeiten zur Beschleunigung der Busse auf der Fuhle wurden 2015 abgeschlossen. Die Meinungen sind geteilt.

Die Bauarbeiten zur Beschleunigung der Busse auf der Fuhle wurden 2015 abgeschlossen. Die Meinungen sind geteilt. Autofahrer empfinden den Umbau als Verschlechterung (weniger Raum für motorisierten Verkehr, weniger Parkplätze), langsame und unsichere Fahrradfahrer fühlen sich auf den Fahrradstreifen verletzlicher. Die Busnutzer merken nicht viel von einer Beschleunigung. Die Fußgänger haben sich an den erhöhten Komfort schnell gewöhnt, schnelle Radfahrer sind recht zufrieden, und die Experten auch.

Die Seite Via-Bus hält die damaligen Planungen bereit: http://viabus. hamburg.de/metrobus-linie-7/

Gesagt, getan: Der Barmbeker Bahnhof Nach dem Hauptbahnhof und dem Altonaer Bahnhof ist der Barmbeker der drittgrößte Bahnhof in Hamburg, wenn man vom Fahrgastaufkommen ausgeht.

Gesagt, getan: Der Barmbeker Bahnhof Nach dem Hauptbahnhof und dem Altonaer Bahnhof ist der Barmbeker der drittgrößte Bahnhof in Hamburg, wenn man vom Fahrgastaufkommen ausgeht.

Ab 1980: Hamburger Bausenatoren besichtigen immer mal den Bahnhof, stellen unmittelbaren Handlungsbedarf fest und …

1997: Der Bezirk Hamburg-Nord gibt ein Gutachten in Auftrag. Es enthält den Vorschlag, den östlichen Bahnhofszugang vom Wiesendamm zur Pestalozzistraße durchzubrechen. Und dann …

2001: Eine Projektgruppe des Bezirks schlägt alternative Nutzungen im Bereich nördlich des Bahnhofs (damals: Busbahnhof) vor. Die Hamburger Hochbahn schlägt vor, die Busse nördlich und südlich des Bahnhofs halten zu lassen. Und dann …

2004: Die Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz veranstaltet einen öffentlichen Ideen-Wettbewerb. Die Entwürfe (Link: http://www.hamburg.de/contentblob/735358/data/umbau-bahnhof-barmbek.pdf ) werden präsentiert und dann …

2006: Das Sanierungsgebiet südliche Fuhle wird eingerichtet. Auf dem Plan zeigt sich eine tiefe Kerbe im Gebiet: Der U/S- Bahnhof ist nicht Teil der Sanierung. Hier ist ja die BSU schon tätig …

2007 / Dezember: Der Barmbeker Ratschlag beschließt, den Wahlkampf zur Bürgerschaft für die Sanierung des Bahnhofs zu nutzen: Versuchen kann man es ja mal …

2008 / Januar: Der Barmbeker Ratschlag veranstaltet eine Unterschriftensammlung, einige Mitglieder posieren unter dem Motto „Wir fangen schon mal an“ mit Presslufthämmern vor dem Gebäude.

2008 / Februar: Der amtierende Bausenator kommt, nimmt 2861 Unterschriften entgegen und verspricht, dass nun etwas passieren wird. Die Verhandlungen mit den beiden Inhabern des Bahnhofs sollen schon begonnen haben, die Bauarbeiten sollen noch 2008 beginnen. Geplante Fertigstellung 2011. Und dann …

2008 / Sommer: Die Verhandlungen mit den beiden Inhabern sind vorerst abgeschlossen. Die Deutsche Bahn hat sich mit ihrem Konzept, möglichst nichts in den Barmbeker Bahnhof zu investieren, sehr weitgehend durchgesetzt. Die Stadt Hamburg übernimmt 28,4 Mio € Kosten.

2009 / Oktober: Baubeginn. Die Südfassade (Wiesendamm) des Bahnhofs wird gereinigt, die Ballondächer werden aufgestellt, dann sollen zunächst alle Busse hier halten, damit der Busbahnhof abgerissen werden kann. Geplanter Abschluss des gesamten Projekts: 2012

2010 / September: Barmbek feiert den fertiggestellten Bahnhof schon mal mit Musik und Gleis-Kuchen. Im Hintergrund: die Bahnhofsbaustelle.

2012 / Februar: Das Hamburger Abendblatt lobt die Fortschritte: Die Verbreiterung des mittleren Durchgangs sieht auf der Hochbahnseite schon gut aus, die gereinigte und ergänzte Südfassade wird vom Abendblatt gemocht (Link: http://www.abendblatt.de/hamburg/ ), die Dächer an der Südseite stehen schon und leuchten nachts. Geplante Fertigstellung: 2015

2013: Die Dächer auf der Nordseite werden aufgestellt, die Bussteige werden eingerichtet. German-architects findet die Dächer so schön, dass sie es zum Projekt der Woche küren (Link: http://www.german-architects.com/de) Die Busse fahren nun wie geplant auf beiden Seiten des Bahnhofs ab.

2014 / Januar: Die Deutsche Bahn erklärt, dass sie zunächst mit dem Einrichten der Geschäfte im östlichen Durchgang (an der Fuhle) beginnen wird. (Link: http://barmbek-baut.de/) Danach ist dann der mittlere Durchgang dran. Und dann …

2015 / Mai: Es geht voran. Die Rolltreppe ist schon mal weg. (Link: http://barmbek-baut.de/, Seite 11) Und dann …

PS: Nebenan macht ein anderer Bauherr vor, wie es auch geht. Die Einkaufscenter Entwicklungsgesellschaft (ECE) managt den Bau eines Bürokomplexes für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Dafür musste der Bebauungsplan vorher geändert werden. Trotzdem ist man fast im Zeitplan. Eigentlich sollte die VBG 2015 umziehen, als ihr alter Mietvertrag auslief. Ungefähr zu Silvester 2016 wird der Umzug wohl tatsächlich stattfinden.

Ein anderes Projekt macht dem Bahnhof Konkurrenz, was Verzögerungen betrifft: Das alte Hertie-Gebäude stand erst mal 5 Jahre leer herum, dann wurde es abgerissen, nun wird wieder durchgeatmet. Und dann … Die ausführlichsten Informationen zum Bahnhofsumbau finden Sie hier: http://www.hamburger-untergrundbahn.de/met-hh-bk.htm (Danke an Herrn Schomacker!)

Seitenanfang

Stadtteilzeitung

20 Ausgabe Februar 2017
DIE BAUMASSNAHMEN GEHEN VORAN: VBG-Gebäude bezogen, Neugestaltung Piazzetta und Fuhlsbüttler Straße fertiggestellt BAUMPATENSCHAFT FUHLSBÜTTLER STRASSE: Engagement im Stadtteil: Die Baumpaten stellen sich vor.

Download Stadtteilzeitung

Weitere Ausgaben der Stadtteilzeitung

Stadtteilzeitung Barmbek